Lauf-Ass Hans Plasch stellte Ladendieb

NÖN-Bericht (30.6.2015) – von Walter Fahrnberger

Der 69-jährige HSV-Athlet Hans Plasch verfolgte den Täter aus Rumänien zuerst mit dem Rad und schnappte ihn danach im Sprint.

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Ein Dieb in der Melker Innenstadt hat am vergangenen Donnerstagabend die Rechnung ohne den Wirt, in diesem Fall in der Person von Hans Plasch (69), gemacht. Denn nachdem der Rumäne mit einem Komplizen eine Lederjacke und einen Damenrock im Fashionstore „H3“ am Hauptplatz gestohlen hatte, flüchtete das Duo.
Ein Augenzeuge hatte die Tat beobachtet und nahm die Verfolgung der beiden Täter auf, die sich danach trennten. Als einer der beiden in Richtung Bahnhof abhauen wollte, kam zufällig der Melker Hans Plasch mit dem Rad vorbei. Nachdem er die Situation sofort erkannt hatte, nahm der bekannte Melker die Verfolgung auf.
Vom Fahrrad aus versuchte der HSV-Athlet und Organisator des Melker Osterlaufs den Mann, der auf der Abt Karl-Straße Richtung Bezirkshauptmannschaft lief, umzurempeln – was aber misslang.
Nachdem der Täter einen Haken Richtung Keiblingerstraße schlug, sprang Plasch vom Rad und konnte seine Schnelligkeit im Laufen unter Beweis stellen. Nach wenigen Metern im Sprint setzte der Pensionist der Flucht des 46-jährigen Rumänen ein abruptes Ende.

Plasch: „So einen Sieg hatte ich noch nie“

„Der Dieb war völlig außer Atem. Ich habe 98 Einzelsiege im Laufen gefeiert. Aber so einen Sieg hatte ich noch nie“, freute sich Plasch, der sogar etwas Mitleid hatte: „Der Täter kann von Glück reden, dass ich ihn geschnappt habe. Am Ende der Straße hätten schon die Bauarbeiter der Firma Drascher auf ihn gewartet. Da wäre er nicht so glimpflich davongekommen.“
Die sofort verständigte Polizei konnte den Täter jedenfalls festnehmen. Und Hans Plasch dürfte in der Folge auf den Geschmack gekommen sein. „Als ich gehört habe, dass der zweite Täter noch flüchtig ist, habe ich noch eine große Runde von zwölf Kilometern mit dem Rad in Melk gedreht, um den Täter auszuforschen“, gesteht Plasch. Diese Suche war dann aber sowohl für den Pensionisten als auch für die Polizei nicht von Erfolg gekrönt.

City Attack Amstetten

Sabine und Thomas Gastecker nahmen beim City Attack Lauf in Amstetten über die Distanz von 19,5 km teil. Dabei waren gesamt 3 Runden zu absolvieren. Bei jeder Runde mussten die Teilnehmer ca. 150 m durch die Ybbs bewältigen, durch einen Autobus klettern, durch einen Schlamm – Container laufen und einige weiter Hindernisse bezwingen.

Für die beiden HSV Melk – Athleten war es die erste Teilnahme bei einem derartigen Hindernislauf, daher konnten Sie die „Gegner“ auch nicht einschätzen. Thomas konnte sich nach ca. 2 km von seinen Verfolger absetzen und mit der Gesamtzeit von 1:31 h einen klaren Start-/Zielsieg feiern. Sabine hatte mit den Hindernissen auch keine großen Probleme und erreichte bei den Damen ebenfalls den Gesamtsieg. Für beide war es eine sehr schöne und fordernde Veranstaltung.

Amstetten City Attack 2015_Gastecker

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Manker 1-Stunden-Nachtlauf

Der mit 300 Teilnehmern ausverkaufte 1-Stunden-Nachtlauf war wie jedes Jahr ein Highlight für viele Sportler. Die Teilnehmer konnten die tolle Atmosphäre am 1,088 Kilometer langen Rundkurs durch die Manker Stadt genießen und wurden von den begeisterten Zuschauern angefeuert.

MankerStundenlauf2015_Start

Den Gesamtsieg sicherte sich Marius Bock vom LC ASKÖ Breitenau. Er lief als einziger 17 Runden (18,496 Kilometer) und verwies den Extremläufer Rainer Predl (Team PR-Berater Werner Schrittwieser) auf den zweiten Platz. Dahinter folgten Florian Schneeweiß (Naturfreunde St. Pölten) und Martin Reisinger (LC Mank).
Stefan Schweiger erreichte als bester HSV Melk – Athlet den 6. Gesamtrang (2. M30) mit 15 Runden (16,32 km) in 1:00:14. Herbert Sandwieser war mit 15 Runden in 1:01:49 und dem 14. Gesamtrang nicht ganz zufrieden. Wolfgang Aigelsreiter erreichte den 23. Gesamtrang und wurde drittschnellster Manker. Carina Schmutzer lief 9 Runden mit knapp 10 km.

MankerStundenlauf2015_HSV Melk

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ESPA-Ötscher-Ultra-Marathon + Bärenlauf

Am 1. Tag stand der Mountain-Marathon am Programm, bei welchem auch die Österreichischen Meisterschaften im Bergmarathon ausgetragen wurden. Dabei mussten die Teilnehmer 50 km mit gesamt 1.850 Höhenmeter bewältigen.
Al Aqra Salameht aus Jordanien gewinnt in der Zeit von 3:58:11.
Thomas Gastecker (HSV Melk) erreichte in 4:30:49 den guten 13. Gesamtrang. In der ÖSTM-Wertung wurde er 5. in der Gesamtwertung und holte sich Bronze in der Klasse M30. Wolfgang Wallner und Veronika Limberger sicherten sich den Staatsmeistertitel im Bergmarathon.
Christine Aigner (HSV Melk) musste aufgrund Krämpfen leider nach 40 Kilometer aufgeben.

In der Zweierstaffel sicherten sich Thomas und Sabine Gastecker in 4.33:48 den 4. Gesamtrang und den 2. Rang in der Mixed-Wertung. Dabei lief Sabine nach der Übergabe durch Thomas ab Kilometer 30 die restlichen 20 Kilometer.

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Am Abend stand der zum Eisenstrasse-Laufcup zählende Bärenlauf über 6 km mit über 100 Höhenmeter am Programm. Herbert Sandwieser (HSV Melk) überschritt hinter 2 Jordaniern und Daniel Punz (LCU Euratsfeld) als gesamt 4. die Ziellinie (1. M40).

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Oetscher2015

Am 2. Tag nahmen rund 250 Bergläufer beim Mammut Ötscher Mountainrun teil. Der Lauf führte über den „Rauhen Kamm“ mit einer Distanz von 20 km und 1.150 Höhenmeter. Thomas Gastecker bewältigte diesen Lauf in der Zeit von 2:10:37 als 39. der Gesamtwertung.
In der Ultra-Gesamtwertung, bei welcher an 2 Tagen 70 km mit 3.000 Höhenmeter gelaufen werden mussten, belegte Thomas den guten 15. Gesamtrang.

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Neufeld Triathlon (Sprint Distanz + Olympische Distanz)

Bei der heutigen Staatsmeisterschaft in Neufeld waren alle Top-Triathleten mit Rang und Namen vertreten. Gestartet wurde die Sprint Distanz um 13:45 bei 35 Grad im Schatten! Bei Staatsmeisterschaften ist bei der Raddisziplin Windschattenfreigabe, somit steht eine gute Schwimm- sowie Laufform im Vordergrund. Die 750m lange Schwimmstrecke musste ohne Neopren bewältigt werden.
Stefan Schweiger stieg mit erwartungsgemäßem Rückstand aus dem Wasser. Somit verpasste er um einige Sekunden die sich nach dem Schwimmen formierte rund 25 Mann starke Radgruppe, welche er letztlich nicht mehr einholen konnte. Bei brütender Hitze mussten die Athleten nach der 20km Raddistanz noch eine 5km lange Laufstrecke in Angriff nehmen. Dabei wurde den Athleten nochmals alles abverlangt. Stefan beendete das Rennen in der Zeit von 1:03:03 auf dem 4. Altersklassenrang (M30) sowie auf dem 36. Gesamtplatz. Für ihn war es trotzdem eine gute Formüberprüfung da man sich nur bei Staatsmeisterschaften mit den Besten messen kann.
Andreas Jojart wollte sich ebenfalls mit den Besten messen und erreichte in 1:13:49 den 72. Gesamtrang (7. M45).

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Beim „normalen“ Sprinttriathlon gingen neben 355 Athleten auch Martin Grasl und Matthias Pilecky an den Start. Die Temperaturen waren bereits angenehm kühl da ein Wetterumschwung kam. Martin Grasl bestätigte seine aktuelle Top-Form und erreichte in 1.07:15 mit dem 9. Gesamtrang (1. M25) sein bisher bestes Triathlonergebnis. Matthias Pilecky überschritt in 1:10:13 als gesamt 27. (6. M25) die Ziellinie und war mit seinem Resultat ebenfalls zufrieden, da für ihn am Folgetag noch ein Triathlon am Programm stand.

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Am 2. Tag wurde die Olympische Distanz (1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren, 10 km Radfahren) ausgetragen. Von den 435 Teilnehmern erreicht Matthias Pilecky in 2:23:30 den 72. Gesamtrang. In der King & Queen – Wertung, bei welcher die beiden Triathlons (Sprint + Olympisch) zusammen gezählt werden, erreichte Matthias den 6. Gesamtrang.

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St. Pöltner Radmarathon

Bei strahlendem Sonnenschein nahmen um 9 Uhr 380 Teilnehmer die 80 km lange „Classic“-Strecke mit gesamt 1.110 Höhenmetern in Angriff. Der erste Teil der Strecke von St. Pölten nach Hofstetten verlief relativ flach. Beim ersten Berg „Wetterluke“ trennte sich dann die Spreu vom Weizen, eigentlich begann erst hier das Rennen da am Berg das Windschatten fahren nicht viel hilft. Nach einer kurzen Abfahrt musste die „Luft“ erklommen werden. Nach Bewältigung des dritten Berges „Plambach Eck“ führte der Kurs wieder zurück nach St. Pölten.

Helmut Pitzl holte sich in 2:06:46 den Tagessieg.
Für Martin Fischer sollte es heute sein bester Radmarathon werden. Beim Anstieg auf die „Luft“ lag er sogar an 1. Position, im Ziel war er mit der Zeit von 2:09:02 und dem 4. Gesamtrang (2. AK5) mehr als zufrieden.
Für Martin Grasl verlief das Rennen ebenfalls perfekt. Als Triathlet musste er einige Radspezialisten im Zielsprint ziehen lassen, erreichte aber in 2:10:45 als 18. der Gesamtwertung ein Top-Resultat. Mit dem 3. Rang in der AK2 feierte er ebenfalls seinen größten Erfolg bei einem Radrennen.
Stefan Schweiger war von seiner „Baustellenarbeit“ etwas geschwächt, erreichte aber in 2:13:43 noch den 21. Gesamtrang (4. AK3).

StPoeltnerRadmarathon1_Fischer StPoeltnerRadmarathon2_Grasl StPoeltnerRadmarathon3_Schweiger

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Linztriathlon

Matthias Pilecky (HSV Melk) ging beim Linztriathlon über die Olympische Distanz an den Start. Der Startschuss erfolgte um 12:45 Uhr bei glühender Hitze mit 33°C im Schatten.
Die 950m lange Schwimmstrecke im Pleschinger See war mit knapp 300 Teilnehmern und harten Zweikämpfen im Mittelfeld schwierig zu schwimmen. Die Radstrecke mit gesamt 45 km führte durch sehr selektive und permanent hügelige Passagen durch das Mühlviertel. Der Wind spielte nur eine Nebenrolle, sodass es besonders bei den Anstiegen in der prallen Sonne sehr heiß unter dem Helm wurde. Bei der letzten Qual über die 10,5 km lange Laufdistanz entlang der Donau kämpfte sich jeder Athlet von Wasserschlauch zu Labestation und freute sich über jede Dusche die man von den zahlreichen Helfern bekam. Matthias belegte in 2:29:48 den guten 36. Gesamtrang (10 . Elite1).

Linztriathlon2015

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